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Teamwork über die Einsatzgrenze hinaus
Um die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren zu fördern, veranstaltete die FF-Kastengstatt eine Gemeinschaftsübung mit der FF-Angath. Durch die Ausrückorder werden bei verschiedenen Einsatzsituationen, automatisch von der Leitstelle Tirol, zur Ortsfeuerwehr noch weitere Gerätschaften mitalarmiert. Somit wird die bestmögliche Hilfe für die Betroffenen schon bei der Alarmierung gewährleistet. So wird zum Beispiel bei einem Brand immer der nächste Tankwagen hinzugezogen.
Bei einer Übung am 29. Mai 2009 beim Grattenbauern wurde auf diese Situation eingegangen. Ausgangslage war ein Brand im Heizraum. Bei den Löschversuchen eines Passanten kam es zu einer Verpuffung, bei der der Passant und evtl. eine zweite Person verletzt wurden.
Die FF-Kastengstatt begann ihren Einsatz mit der Personenbergung unter schwerem Atemschutz. Zeitgleich wurde eine Zubringerleitung vom benachbarten Hydranten gelegt. Diese Leitung speiste den Tank der FF-Angath. Diese begann bei ihrem Eintreffen sofort mit der Brandbekämpfung unter Atemschutz und mit einer Hochdruckleitung.
Nach kurzer Zeit konnte vom Atemschutztrupp der FF-Kastengstatt eine Gasflasche aufgespürt werden, die sofort aus dem Gefahrenbereich gebracht wurde. Gleich danach wurde eine verletzte Person gefunden und den Sanitätern übergeben. Die FF-Angath brachte den durch eine Lichtanlage und einer Nebelmaschine simulierten Brand unter Kontrolle. Nach dem Belüften des Brandraumes wurde sichergestellt, dass sich der Aufenthalt einer zweiten Person im Heizraum nicht bewahrheitete.
Nach der Übung stellte Kommandant Druckmüller fest, dass die Zusammenarbeit mit unseren Kollegen aus Angath reibungslos funktionierte und wir sicher nicht die letzte Übung gemeinsam abgehalten haben.

