Ausbildung
Atemschutzausbildung im Übungstollen Kufstein
Bei der Ankunft wurden die Trupps von 2 Mitgliedern der FF-Kufstein auf die Anforderungen im Stollen hingewiesen. "Es gilt den Parcour zu durchgehen und drei nummerierte Tafeln zu finden." hieß es. Nach der Ausrüstung mit den Pressluftatmern machte sich der erste Trupp einsatzfertig. Der Atemschutzbeauftragte der FF-Kastenstatt, Markus Greiderer, übernahm die Funktion der Atemschutzsammelstelle und erfasste die Daten der Truppmitglieder.
Im Übungsbereich herrschte, durch eine Nebelmaschine simuliert, eine Sicht von ca. 10cm. Im Hintergrund wurden mittels Lautsprecher verschiedene Töne eingespielt um den Stresspegel der Teilnehmer weiter anzuheben. Auf der Strecke selbst waren verschiedenste Hindernisse eingebaut. So waren zum Beispiel Reifen zu umgehen, Hindernisse zu über- und unterwinden, Türen zu öffnen und eine Schräge zu überwinden.
Nachdem die Strecke durchlaufen war, musste sich der Trupp wieder beim Atemschutzsammelplatz zurückmelden.
Danach machte sich der zweite Trupp fertig und durchging den Stollen in fast rekordverdächtiger Zeit.
Schlussendlich wurden noch die Atemschutzgeräte aufgerüstet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Abschließend kann man sagen, dass es eine sehr interessante und lehrreiche Veranstaltung war. Der Umgang mit den Geräten wurde wieder geübt und die Träger konnten eine realitätsnahe Ausbildung genießen. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich die Atemschutzträger der FF-Kastengstatt in den dunklen, verrauchten Stollen in Kufstein begeben haben.




